Die Kraft des Pianos

Wenn ein Klavier oder Flügel nicht mehr gut klingt oder schlecht spielt, bin ich mit über 45 Jahren Erfahrung als Klavierbauer im Rheinkreis Neuss Ihr Ansprechpartner

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Ein Piano Forte ist nahezu im Stande, eine Orchesterwelt zu simulieren.

Ludwig van Beethoven

Klavierbauer in Neuss & Umgebung

Alte Klaviere liegen mir besonders am Herzen – selbstverständlich bin ich aber auch für neue Klaviere und Flügel Ihr Ansprechpartner. Als gelernter Klavier- und Cembalobauer stimme ich Klaviere und Flügel im gesamten Rheinkreis Neuss und im Umkreis von rund 30 km – darunter Neuss, Kaarst, Korschenbroich, Mönchengladbach, Düsseldorf, Grevenbroich und Dormagen. Rufen Sie mich gerne an. Alternativ senden Sie mir eine Nachricht per Kontaktformular, WhatsApp oder Signal und nennen mir Ihre Wunschtage und -zeiten für einen Termin – Sie erhalten noch am selben Tag drei zeitnahe Terminvorschläge.

Meine Leistungen im Überblick

  • Stimmen – nach Gehör, gleichstufig oder in historischen Temperaturen
  • Regulieren – für gleichmäßige Spielbarkeit und vollen Klang
  • Reparatur & Instandsetzung – von der Mechanik bis zur akustischen Anlage
  • Restaurierung – von der gewachsten Oberfläche bis zur Schellack-Politur

Die richtige Pflege

Tatsächlich denken die meisten Klavierkunden bei der Pflege eines Klaviers in erster Linie an die regelmäßigen Wartungen durch die Fachleute. Das ehrt den gesamten Berufsstand sehr. Aber die wichtigste Pflege passiert durch das Kontrollieren des Raumklimas dort, wo das Klavier wohnt, nämlich bei Ihnen.

Ein Piano forte ist ein sehr komplexes Musikinstrument mit bis zu 6.000 Einzelteilen aus unterschiedlichen, inhomogenen Werkstoffen. Weiche und harte Holzarten, verschieden gewalkte Filze und gegerbte Lederarten sowie Papiere und Pappen in vielen Stärken, unterschiedlich gegossene und gehärtete Stahlsorten, Elfenbeintastenbeläge oder deren Ersatzmaterialien und eine Vielzahl von Leimen und Lacken sind die Materialien, aus denen der Traum des bedeutungsvollsten Musikinstruments der abendländischen Musikkultur besteht.

Deswegen ist eine derartige „Maschine“ hochempfindlich gegenüber Luftfeuchtigkeits – Schwankungen. Dabei muss man dem Jahreszeitenwechsel hier in Deutschland – gemäßigtes Breitenklima zwischen Sommer und Winter – genaue Beachtung schenken. Im Winter kann bei hohen Kältegraden durch heizen des Raums der Luftfeuchtigkeitswert unter 40% absinken. Je stärker die Luftfeuchtigkeitsschwankungen zwischen Sommer und Winter am Standort des Instruments sind, desto größer ist der Unterschied zwischen dem sogenannten Wurf und Schwund.
Dieser Unterschied kann über einen mehrjährigen Zeitraum nicht nur zu extremer Verstimmung, sondern auch zu unpässlicher Spielbarkeit führen, sowie den Stimmstock, den Resonanzboden und die Stege beschädigen. Ein über Jahre diesbezüglich unbenutztes und ohne Beachtung belassenes Instrument kann kapitale Schäden davon tragen. Das Instrument vor solchen Schäden zu bewahren, ist gar nicht schwer. Man darf es nur nie vergessen. Am einfachsten ist es, im unteren Raum des Wandklaviers auf dem sogenannten Pedalboden so viele Wasserbehältnisse wie möglich unterzubringen, ohne die Pedalerie zu behindern. Am besten geeignet sind leere Saft- oder Milchflaschen mit großer Öffnung, die man während der Heizphase alle 4 Wochen mit Wasser befüllt bzw. den Wasserstand kontrolliert.

Bei Flügeln muss man bei Bedarf passive Luftbefeuchter einbauen. Im Rheinkreis Neuss berate ich Sie dazu gerne persönlich.

Weitere Fragen zur Pflege und zum Umgang mit Ihrem Klavier beantworte ich in meinen Häufigen Fragen

Thomas Peters bei der Arbeit am Klavierinneren

Das sagen meine Kundinnen und Kunden